Triennale Linz 1.0 - 16. Juli - Preisvergabe


Pressemitteilung vom:
16. Juli 2010

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Presseinfo, 16. Juli 2010

TRIENNALE LINZ 1.0

Gegenwartskunst in Österreich
3. Juni – 26. September 2010

Preis der TRIENNALE LINZ an RALO MAYER

Der zum ersten Mal vergebene Preis der Triennale Linz geht an den 1976 in Eisenstadt geboren Künstler Ralo Mayer.

Am Triennale Eröffnungswochenende war das Publikum eingeladen, seine Stimme für das Werk eines Künstlers oder einer Künstlerin unter 35 Jahren abzugeben. Aus der Auswahl von jenen 15 KünstlerInnen mit den meisten Publikums-Stimmen, ermittelte eine geladene Jury schließlich den Gewinner. Der Preis der TRIENNALE LINZ 1.0 besteht aus einem mit 5.000 € dotierten Ankauf durch die Kunstsammlung des Landes Oberösterreich sowie einer Einzelausstellung im LENTOS Kunstmuseum Linz. Die Arbeit von Ralo Mayer ist derzeit im OK zu sehen.

Die Jury

Iara Boubnova, Institute of Contemporary Art, Sofia

Sabine Schaschl, Direktorin Kunsthaus Baselland, CH

Raimar Stange, freier Kritiker und Kurator, Berlin

Jury Statement

„Ralo Mayer überzeugte die Jury mit seiner Installation, die sowohl in ihrer Konzeption als auch in ihrer Umsetzung als konsequent empfunden wurde. Der Künstler untersucht in seinem Werk die Beziehung von Kunst und Wissenschaft und thematisiert eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit: die Bedrohung der Ökosysteme.

Ralo Mayer zeigt die Möglichkeiten alternativer Lebensformen auf. Er bedient sich dabei modernistischer Utopien und appelliert an soziale und politische Verantwortung. Durch die Lupe zwingt er uns, genauer hinzusehen.“

Ralo Mayer

*1976, Eisenstadt; lebt und arbeitet in Wien

Ralo Mayers Arbeiten verfolgen ein breites Themenspektrum zwischen postfordistischen Realitäten, Raumfahrtsgeschichte, höherdimensionalen Geometrien und anderer Science Fiction. Die 2006 an der Manoa Free University initiierte Rechercheserie HOW TO DO THINGS WITH WORLDS umklammert diese scheinbar sehr entfernten Schwerpunkte mit der Fragestellung, inwiefern wir durch Modellwelten nicht nur Wirklichkeit beschreiben, sondern durch die Erzeugung, Nutzung und Interpretation von Modellen auch Sprechakte setzen und somit agieren.

Mayers künstlerische Praxis ist dabei vom Konzept der performativen Untersuchung geprägt: Durch diesen prozessorientierten Ansatz gelangt er durch den bewussten Einsatz der dramatischen Troika von Script, Rollen und Requisiten zu einer Überschreitung dokumentarischer Strategien. Das Ergebnis dieser performativen Recherchen sind "renitente Übersetzungsmonster zwischen Medien wie Film, Performance, Rauminstallation und Text.“ Seit 2007 Übersetzung des Sci-Fi Romans "The Ninth Biospherian" im Auftrag der Zeitschrift multiplex fiction.

http://was-ist-multiplex.info

http://manoafreeuniversity.org/howtodothingswithworlds

http://daegseingcny.net


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