Spielwerk


Pressemitteilung vom:
29. November 2019

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Ansprechpartner
  • Maria Falkinger
    Marketing / Presse (Leitung)
    +43.732.784178.52540
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SPIELWERK                                                                        

Kreativwerkstatt – Ausstellung – Gaudimax
30.11.2019 bis 28.03.2020

 

Kuratorin: Katharina Lackner
Kunstvermittlung: Manuela Gruber

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Ausgehend vom Stadtspiellabor im Vorjahr, den langjährigen Erfahrungen beim Höhenrausch und der engen Zusammenarbeit von Ausstellungsentwicklung, Kunstproduktion und Vermittlung, entwickelt das SPIELWERK, ein Programm speziell für ein junges Publikum. Eines, das sich durch Entdeckungswillen, Bewegungsdrang, Neugierde, Lust aufs Überrascht werden und sich selbst finden – und erfinden auszeichnet. Kinder! 

Das SPIELWERK ist so angelegt, dass hier gemeinsam mit den Großen entdeckt und geschaffen werden kann, diesmal zum Thema Licht und Schatten.

 

Kreativwerksatt

Zentrales Element dabei ist die Kreativwerkstatt, die gleichzeitig als Workshop- und Ausstellungsbereich agiert.

Seine Umwelt zu gestalten, frei und spielerisch, ist ein Urbedürfnis von uns allen. Angetrieben von der Lust zu spielen, sich auszuprobieren – und zu experimentieren, kann man Probleme lösen und sein gestalterisches Potential entdecken.​ Licht, Schatten und Farben sind in diesem außergewöhnlichen Raum die Werkzeuge.​


Ausstellung

In der „Dunkelkammer", der Ausstellung im Keller, bringen uns Tobias Dostal, Manon Labrecque, Henrik Schrat, Lizete Upite und Adriane Wachholz zum Staunen. Zauberhaft erzählen diese KünstlerInnen von einer Welt, in der Märchen miteinander verschmelzen, Schattenfiguren umkippen und magisch (er-)scheinende Objekte in Bewegung sind, obwohl sie doch stillstehen. Hier taucht man in die Welt der zeitgenössischen Kunst ein und trainiert spielerisch die eigene Wahrnehmung. Kreativtrainer*innen begleiten die BesucherInnen auf eine spielerische, spannende Tour.


Gaudimax

Die künstlerisch gestaltete Topografie aus Bergen, Schluchten, Höhlen und Ebenen ist eine laute Aufforderung zum Spiel. Ob weich, hart oder rutschig, ziehen sich Schrägen und Geraden durch den Raum und laden ein, sich frei durch diesen zu bewegen. Es kann gebaut, gekugelt, gerutscht, sich versteckt werden oder man erklettert sich den Guckindieluftturm und blickt in die Wolken.

Der 2017 für die Ausstellung SINNESRAUSCH ALICE verdrehte Welt entstandene Gaudimax wurde als Publikumsmagnet zum Raumforschen stetig erweitert.

Clemens Bauder, *1986 & Katharina Lackner, *1981, leben und arbeiten in Linz (AT)

kathilackner.net / clemensbauder.net

 

Entspannte Atmosphäre

Die Aufenthaltsqualität im SPIELWERK soll für Klein und Groß positiv erlebt werden.

Vom Familien-WC über Kinderwagen-Parkplätze und adäquaten Pausen-Arealen wird ein Gesamtpaket geboten, dass ein gleichsam spannendes und entspannendes Erlebnis bietet. Eine Atmosphäre, in der man sich mit seinen Kindern willkommen und wertgeschätzt fühlt, ist für Eltern die beste Grundlage, sich auf Experimente einzulassen und aus dem Alltag auf- und auszubrechen.

Ein Ausstellungskiosk mit Kaffee und Snacks sorgt zusätzlich für Entspannung.

 

Künstler*innen und Arbeiten

Sam Bunn

SPATIAL INVESTIGATION USING GAUDIMAX, 2018
Videos, Mixed Media

Sam Bunn hat den Gaudimax vorab ausgetestet: er untersucht in seinen ortsspezifischen Videos und Objekten was Raum und Ball alles können. Seine Eingriffe findet man im Guckindieluftturm. Er manipuliert für uns Gewohntes und zeigt uns in seinem versteckten Film ein wundersames Verhalten von Dingen.

Sam Bunn*1978, lebt und arbeitet in Linz (AT)
sambunn.net

 

Henrik Schrat

Alibaba und die sieben Zwerge, 2012/2019
Mobile
Holz, Farbe, Schnüre, Taschenlampen

Henrik Schrat beschäftigt sich seit Jahren mit den Märchen verschiedenster Kulturen. In seinem raumfüllenden Mobile Alibaba und die sieben Zwerge verschmelzen Erzählstränge und Figuren aus 1001 Nacht mit den Geschichten der Gebrüder Grimm. Die Faszination am Gleichgewicht der Figuren im Mobile aber auch die Beteiligung der Besucher*innen stehen im Fokus seiner Arbeit. Taschenlampen bringen seine Objekte in Bewegung und so wie sich die Schatten überlagern, verdecken und neue Formen entstehen lassen, treffen hier die Erzähltraditionen verschiedener Kulturen aufeinander und eine neue Geschichte entsteht im Raum.

*1968, lebt und arbeitet in Berlin (DE)

 

Lizete Upīte

Nakts Pastaigas / Nachtspaziergang, 2018
Animationsfilm, 5'50' , Farbe, Ton, Untertitel

In Lizete Upites Animationsfilm Nachtspaziergang haben Anna und ihr Vater beschlossen, durch den Wald nach Hause zu gehen. Anna nimmt eine Fackel und Papa zündet sie für sie an. Der stille Wald ist ebenso bezaubernd, wie unheimlich und die helle Flamme ebenso schützend, wie blendend.

Die vertrauten Klänge verwandeln sich, die Sinne schärfen sich. Man kann mehr sehen und hören und jede Bewegung macht so viel Lärm, dass man anhalten und die unglaubliche Stille um sich herum genießen möchte. Der Wind weht, etwas knackt. Man muss weitergehen. Ohne Angst, denn die Dunkelheit birgt so viel Wunderschönes in sich.

*1987, lebt und arbeitet in Lettland (LV)

 

Manon Labrecque

apprentissage 2015 / 2019
Video-Installation
HD Video, schwarz weiß, 5´56´´, ohne Ton

Zeichnung an der Wand

Manon Labrecques Videoinstallation apprentissage (lernen oder Lehre), zeigt eine Figur, die lernt, ihr eigener Schatten zu werden. Die Frau steht im Raum und verlässt, wie in einer Performance, die Vertikale um in der Horizontalen liegend auf dem Boden zu landen. Aber etwas von ihr bleibt an der Wand zurück. Sie erkundet, was im Dunklen liegt und zähmt ihren Schatten, ihren Doppelgänger, Freund, ihr anderes Ich. Sie verlässt langsam die Materialität, um sich in der Immaterialität niederzulassen.

*1965, lebt und arbeitet in Montreal (CA)

 

Tobias Dostal

Manathands, 2017
85 x 55 x 55 cm
Acryl, Metall, Motor, Scheinwerfer, Elektronik

Im verdunkelten Ausstellungsraum zeigt Tobias Dostal eine von der frühen Geschichte des Kinos inspirierte Welt. Seine kinetischen Lichtskulpturen aus Acrylglas funktionieren wie Animationsdisplays auf denen unzählige Figuren und Formen mehr oder weniger gut erkennbar sind. Erst in Bewegung und ins richtige Licht gesetzt werden die Handlungen sichtbar.

Das Vorführen und die Wahrnehmung von Bildern sind sein Thema. Er ist mit seinen verblüffenden Illusionsapparaturen wie ein Bildzauberer - was er nicht nur in der Ausstellung, sondern auch bei der Eröffnung zur Schau stellt.

*1982, lebt und arbeitet in Berlin (DE)

 

Adriane Wachholz

vertigo vortex, 2019
Video-Installation
Stoff, Druck, Projektoren, Sitzsäcke

Adriane Wachholzs raumfüllende Qualle ist ein Wesen aus Raum und Zeit. Sie lädt uns ein, ganz so als würden wir in den Sternenhimmel schauen, uns hinzulegen um diese Quallengalaxien zu erforschen. Unter ihrem höhlenartigen Schirm, mit seinen Tentakeln die sich wie Linien mit dem Raum verweben, erkennen wir nach und nach einen neuen Kosmos den sie in die Kuppel projiziert. Ein wenig so als wären wir im Inneren einer Wahrsager-Kugel.

* 1979, lebt und arbeitet in Berlin und im Ruhrgebiet (DE)

 

Workshops für Kindergruppen und Schulklassen

In der Kreativwerkstatt sind auch außerhalb der Öffnungszeiten (Mo-Mi) Kindergarten- und Schulgruppen (3-12 Jahre) herzlich willkommen. Workshops im Lichtspielraum (mit UV-Licht) werden von Montag bis Freitag angeboten.

In den Workshops wird je nach Altersgruppe oder Entwicklungsstand mit Farbe, Licht und Schatten experimentiert.

Nur mit Anmeldung: Enable JavaScript to view protected content. oder 0732.784178
Kosten: 5,- pro Teilnehmer*in

 

Kindergeburtstag

Das Geburtstagskind und seine Freunde erleben eine spannende Stunde in der Ausstellung und der Kreativwerkstatt. Anschließend Geburtstagspicknick und Gaudimax.
Kosten: pauschal 75,- Euro

 

Öffnungszeiten:

30.11.19 – 28.03.20
Do – So 9.30-17.30 Uhr

Weihnachtsferien:         
24.-26.12.19 und 31.12.-1.1.20 geschlossen
27.-30.12.19 und 2.-6.1.20 geöffnet

Semesterferien:              
17.-23.02.20 täglich 9.30-17.30 Uhr geöffnet

 

Preis:

2,50 pro Person (mit OÖ Familienkarte 2,-)
Mit einer Dauerkarte um 20,- (mit OÖ Familienkarte 17,50) kann die ganze Familie sooft kommen, wie sie will.

 

Pressekontakt: Maria Falkinger, +43.732.784178-52540, Enable JavaScript to view protected content.
Fotos und Presseinfo zum Download: http://www.ooekulturquartier.at/presse/

 


Pressefotos

Spielwerk
Fotos: Mathias Lauringer