Sinnesrausch-Bilanz 2019


Pressemitteilung vom:
17. Oktober 2019

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SINNESRAUSCH - Bilanz
Presseinformation, 17. Oktober 2019

Landeshauptmann Thomas Stelzer,
Martin Sturm, Direktor OÖ Kulturquartier

 

Die ZAHLEN

Nach 138 Ausstellungstagen ging der heurige SINNESRAUSCH mit gut 88.000 BesucherInnen zu Ende. Durchschnittlich 640 Gäste haben die Ausstellung pro Tag besucht.

Verglichen mit dem ersten Sommer-Sinnesrausch 2012 konnten die BesucherInnen um 15% gesteigert werden.

Eine heuer erstmals durchgeführte repräsentative Umfrage des Market Institutes bestätigt unsere Bemühungen um Besucherfreundlichkeit, Niederschwelligkeit und Qualität.

90% der BesucherInnen sind zufrieden mit dem Angebot und sehen ihre Erwartungen erfüllt.

Die Besuchsmotive und die Empfehlungsquote zeigen, dass der SINNESRAUSCH das Interesse an der Gegenwartskunst wecken kann, in einem hohen Maße die Zielgruppe der Familien anspricht und in Oberösterreich gut verankert ist. Der Erfolg fußt auf drei wesentlichen Faktoren: der hohen Zahl an Stammkunden, der positiven Mundpropaganda und der Wahrnehmung als interessantes Freizeitangebot.

Der SINNRAUSCH/HÖHENRAUSCH ist ein Erfolgsprojekt, dem es in einmaliger Weise gelingt, ein breites Publikum an zeitgenössische Kunst heran zu führen und damit den Bildungsauftrag „Kulturvermittlung“ ganz wesentlich zu erfüllen.“ Landeshauptmann Thomas Stelzer

 

Der SINNESRAUSCH weckt das Interesse an der Gegenwartskunst

Der SINNESRAUSCH funktioniert als großes Kunstvermittlungsprojekt:

Obwohl nur 19 % angeben, dass die zeitgenössische Kunst Motiv für den Besuch ist, nimmt sich doch die Hälfte der Gäste bewusst dafür Zeit, kaum jemand schenkt der Kunst keine Beachtung. Das zeigt, dass durch die außergewöhnliche Ausstellungslocation und sinnlich-spielerische bzw. interaktive Präsentationsformen auch das Interesse bei „kunstfernen“ Personengruppen geweckt werden kann. 

Sowohl die Auswahl der Kunstwerke als auch die Präsentation werden positiv bewertet.

 

11.000 Führungen seit 2009

Neben den zahlreichen Schulklassen aus allen Bundesländern sind es vor allem Betriebs- und Vereinsausflüge, die Führungen buchen.

Personen, die an einer Führung teilgenommen haben, präsentieren sich durchwegs zufrieden und sehen darin einen Mehrwert für ihren Besuch.

Ohne den positiven Ausreißer 2009 liegt die Führungsanzahl pro Jahr bei durchschnittlich 1.175.

Mit 1.098 Führungen ist die Zahl auch heuer wieder hoch, ca. 13.000 Gäste gingen geführt durch die Ausstellung, das sind knapp 15% der BesucherInnen.

679      Schülerführungen

419      Erwachsenenführungen

 

Der SINNESRAUSCH spricht vor allem die Zielgruppe der Familien an

Die Besucherstruktur des SINNESRAUSCH ist breit, wobei es heuer gelungen ist, den SINNESRAUSCH noch stärker als Familienangebot zu platzieren. 36 % der BesucherInnen kommen im Familienverbund (Familien mit minderjährigen Kindern), ein Plus von ca. 8% gegenüber dem Vorjahr.  

Familienausflug wird auch als Hauptmotiv für den Besuch genannt (60%).

Auch der Anteil an jugendlichen BesucherInnen (Schüler, Lehrlinge und StudentInnen bis 26 Jahre) beträgt fast 19% und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen (+ 0,7%).

Senioren und Jugendliche (ohne Schulklassen) halten sich in etwa die Waage.

 

Erwachsene

Familienkarte

Jugendliche

Senioren

Schüler/Klassen

38,3 %

36,4 %

8,5 %

6,5 %

10,4 %

 

Der SINNESRAUSCH ist in Oberösterreich sehr gut verankert

Etwa 70% der BesucherInnen kommt aus dem Bundesland, die meisten aus dem Zentralraum. Als „interessantes Freizeitangebot“ hat sich der SINNESRAUSCH mittlerweile etabliert und wird in der Befragung als zentrales Motiv genannt.

Vor allem an Wochenenden ist der Sinnesrausch gut besucht. An einem Spitzensonntag kommen zwischen 1000 und 1400 Personen.

In den Sommerferien liegt der Tagesdurchschnitt bei über 800 Gästen, fast doppelt so hoch wie außerhalb der Ferien. Bestbesuchter Monat ist August (24.700 Gäste), ein Trend den wir seit Beginn 2009 beobachten.

Sinnes- bzw. Höhenrausch haben sich, ähnlich wie die Ars Electronica, als kulturelles Langzeit-Format etabliert, das immer wieder besucht wird. Ca. 80 % der BesucherInnen aus OÖ war bereits zum wiederholten Mal hier.

30% der Gäste kommen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.

Diese Werte sind im Vergleich mit den Vorjahren recht konstant.