HÖHENRAUSCH – die siebte Auflage


Pressemitteilung vom:
12. Oktober 2018

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HÖHENRAUSCH  - die siebte Auflage

Landeshauptmann Thomas Stelzer,
Martin Sturm, Direktor OÖ Kulturquartier und
Andreas Strauss, Künstler
ziehen Bilanz.


Der HÖHENRAUSCH in ZAHLEN

Nach einem Jahr Pause kehrte der HÖHENRAUSCH, das erfolgreiche Ausstellungsformat im OÖ Kulturquartier und über den Dächern von Linz zurück. Mehr als 40 internationale Beiträge beschäftigen sich mit dem Element Wasser und seinen widersprüchlichen Qualitäten.

Große künstlerische Projekte wurden für die Ausstellung produziert bzw. für die ganz speziellen räumlichen Bedingungen des HÖHENRAUSCH adaptiert. Der Rundweg wurde erneuert,  die Ausstellung ist eine Mischung aus internationalen TopkünstlerInnen und regionalen, prozesshaften Projekten.

„Der HÖHENRAUSCH ist ein Kulturdynamo. Auch bei der siebenten Auflage ist es gelungen, breite Bevölkerungsschichten an die Gegenwarts-Kunst heranzuführen – wobei neben den spielerisch-sinnlichen Installationen auch nachdenklich-kritische Beiträge zu finden sind. Die Mischung aus internationalen Topkünstlern und regionalen, prozesshaften Projekten mit oberösterreichischen KünstlerInnen ist ebenfalls Teil der Programmatik und eines der Erfolgsgeheimnisse“, sagt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Auch beim siebenten HÖHENRAUSCH, der heuer 145 Tage dauert, freuen wir uns über das ungebrochene Interesse der Besucherinnen und Besucher. Wie 2016 liegt die Gästezahl bei zirka 112.000.

Mit dem Ende des heurigen HÖHENRAUSCH werden mehr als 1.120.000 Personen dieses Ausstellungsformat seit 2009 besucht haben.

Der Tagesdurchschnitt liegt bei 770 Personen, wobei an Spitzentagen 2.500 BesucherInnen in der Ausstellung waren. Anders als in den Vorjahren ist nicht der August der besucherstärkste Monat – was deutlich auf die extrem heißen Tage zurückzuführen ist – sondern der Juli mit mehr als 27.000 Gästen.

Die meisten Leute besuchen den Höhenrausch an den Wochenenden, an Samstagen und Sonntagen sind durchschnittlich 1600 BesucherInnen in der Ausstellung unterwegs.

Nach einem Jahr Pause hat sich das BesucherInnenverhalten insoferne geändert als der Anteil von ErstbesucherInnen zu „StammkundInnen“ wieder etwas gestiegen ist und heuer bei 53 % liegt (vergl. 2016, 47%).

 

HÖHENRAUSCH zieht Gäste aus allen Landesteilen an

69,7% der BesucherInnen kommen aus Oberösterreich, es gibt nur 11 OÖ Gemeinden aus denen heuer bisher niemand beim HÖHENRAUSCH war. Die Verteilung zeigt, dass der Zentralraum sehr gut vertreten ist bzw. das geografisch entferntere Innviertel noch Potential nach oben hat.

18,2% aus anderen Bundesländern,
von Frastanz in Vorarlberg bis Mühlgraben im Südburgenland

12,1% internationale Gäste (6% davon aus Deutschland)

 

HÖHENRAUSCH für ALLE

Die Struktur der HÖHENRAUSCH-BesucherInnen ist sehr heterogen; einerseits kommen 26.000 BesucherInnen mit Familienkarte, andererseits sind mehr als 5.000 BesucherInnen SeniorInnen. (Stand 27.9.2018)

Erwachsene StudentInnen, Lehrlinge Familien SchülerInnen / Klassenverb. SeniorInnen
46,8 % 7,8 % 27,9 % 12,1 % 5,4 %

 

KULTURVERMITTLUNG – Bildungsarbeit

Die Mischung zwischen inhaltlichem Anspruch und sinnlicher Präsentation macht den HÖHENRAUSCH so populär. Das Format spricht generationsübergreifend breite Bevölkerungsschichten an. Körperliches Erleben und der spielerische Zugang machen neugierig und aufnahmebereit. Implizit ist dem HÖHENRAUSCH eine Verführung zur Kunst, weil er zwanglos bleibt und es deshalb vermag, diejenigen zu erreichen und herauszufordern, denen ein Museum ansonsten fremd bleibt.

Neben den zahlreichen Schulklassen aus allen Bundesländern sind es vor allem Betriebs- und Vereinsausflüge die HÖHENRAUSCH-Führungen buchen. Das Spektrum reicht vom Finanzamt Waldviertel über die Lehrlinge von bellaflora bis zum Museumsverein Reutte in Tirol. Internationale Betriebe wie Siemens oder Fronius laden gerne ihre ausländischen Geschäftspartner ein um ihnen den HÖHENRAUSCH zu zeigen. Unsere Partner wie Raiffeisen oder voestalpine laden ihre MitarbeiterInnen zu Familientagen oder Führungen.

  • Die Anzahl der Führungen ist konstant hoch und liegt heuer bei 1.400 Führungen (2016: 1.370), was gleichzeitig auch eine gewisse Kapazitätsgrenze bedeutet.
  • Etwa 20% der BesucherInnen gehen geführt durch die Ausstellung. Der Anteil an Schülerführungen und Erwachsenenführungen ist gleich groß. Führungen für körperlich beeinträchtigte Menschen wurden auch heuer angeboten, u.a. mit einer Gebärdendolmetscherin.
  • 695 Schülerführungen (2016: 653) mit Klassen aus Wien, Salzburg und Graz
  • 571 Erwachsenenführungen (2016: 526)
  • 102 Allgemeine Führungen (ohne Anmeldung)
  • 12 Kombiführungen mit Mariendom
  • 15 Kombiführungen Austria Guides
  • 5 Führungen für körperlich beeinträchtigte Personen

 

HÖHENRAUSCH ein Vernetzungsprojekt

Eine besondere Auszeichnung des HÖHENRAUSCH ist die Vernetzung mit Partnern vor Ort, die ihre spezifischen Kompetenzen einbringen.

Verlässliche Partner aus der Wirtschaft sind für den HÖHENRAUSCH substantiell.
Neben den langjährigen Hauptsponsoren Raiffeisen Oberösterreich und voestalpine, die den HÖHENRAUSCH seit Jahren unterstützen und auch Infrastruktur zur Verfügung stellen, haben heuer eine Reihe weiterer innovativer Firmen ihre Kompetenz und ihre Produkte eingebracht.

Innovametall hat gemeinsam mit dem Künstler das Schiff konstruiert und in Niederkappel gefertigt. Die Firma Teufelberger hat die High-Tech Faserseile für das Schiff sowie für den Turm geliefert und Sicherheitsbekleidung für die Höhenarbeiter zur Verfügung gestellt. Die Montage des neuen Gitterturmes sowie des Schiffs wurde von der Firma Bilfinger VAM durchgeführt. Weiters wurden von Bilfinger VAM alle Montageplatten und Spezialkonfektionen hergestellt.

Die Werbeagentur Lunik2 zeichnet für den gesamten Kommunikationsauftritt des HÖHENRAUSCH 2018 inkl. des Sujets 2018, das gemeinsam mit dem Künstler Alexander Ponomarev entwickelt wurde, verantwortlich.


Presseinformation: Maria Falkinger, OÖ Kulturquartier,

Tel: 0732.784178-52540, Email: Enable JavaScript to view protected content.