HÖHENRAUSCH 2016 – Eröffnung


Pressemitteilung vom:
20. Mai 2016

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HÖHENRAUSCH 2016
ANDERE ENGEL
21. Mai – 16. Oktober 2016

Presseinformation
Linz, 20.5.2016

Pressefotos: Link


Engel im Höhenrausch

Aus mehreren Gründen sind die Engel ideale Bewohner des Höhenrausch.

Zum ersten sind Engel echte „Zwischenwesen“, die keiner Welt eindeutig angehören, weder der Welt der Geister und Götter, noch der Welt der lebenden Menschen. Damit sind sie ein ergiebiges Reservoir für kulturelle Untersuchungen: Sie vermitteln zwischen Oben und Unten, sind nur in unseren Gedanken zu Hause, haben keinen Platz in der Welt und sind doch auch mit sehr realen Zügen ausgestattet. Sie leben, wie es der Schriftsteller Peter Härtling ausdrückt, „an der Grenze von Traum und Leben“. Als Vermittler, Boten, Beschützer, Wächter oder Krieger haben sie nicht nur im Christentum, sondern in allen Kulturen einen wichtigen Platz eingenommen.

Zum zweiten haben die Engel ihre Gestalt und ihr Aussehen erst durch die Kunst gewonnen – nicht zuletzt deshalb sind sie ein dankbares Thema für Ausstellungen. Zum dritten haben die Engel mehr mit uns selber zu tun, als wir glauben – wir begegnen ihnen auch als Spiegelbild, Schatten oder Doppelgänger. Und zum vierten sind sie in unserem Kulturkreis so gegenwärtig, dass jeder Besucher, jede Besucherin, sie zu kennen meint und seine persönliche Vorstellung von einem Engel hat – und sei es nur als Erinnerung an Kindheitsgeschichten.

Internationale Gegenwartskunst am ungewöhnlichen Ort

Der heurige Höhenrausch ist der künstlerisch intensivste seit 2009. Mit einer Beteiligung von 60 Künstlern und Künstlerinnen ist der Höhenrausch auch ein großes Festival für internationale Gegenwartskunst (die Außenstelle in der Energie AG ist dabei eingerechnet). In 38 Kunstprojekten wird nicht nur das Engel-Thema auf überraschende und hintergründige Weise beleuchtet, sondern es zeigt sich einmal mehr, wie groß das Potential der Gegenwartskunst ist, ungewöhnliche, öffentliche und scheinbar unattraktive Orte außerhalb des Museums zu bespielen.

„Durch diese Bezugsfelder kann der Höhenrausch“, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, „seinem Anspruch gerecht werden, zeitgenössische Kunst an ungewöhnlichen Orten auf sinnliche und spielerische Weise einem breiten Publikum zu vermitteln.“ Der Parcours des heurigen Höhenrausches wurde deshalb auch erweitert und umgestellt – er ist der längste aller bisherigen Höhenräusche und bezieht sowohl das Dachgeschoss des Ursulinenhofes als auch die Kirche auf besondere Weise mit ein.

Der Höhenrausch 2016 - Netzwerken für ein kulturelles Energiefeld

Für den „Andere Engel“- Höhenrausch wurde ein umfangreiches Netz aus Kooperationen geknüpft, die von der Diözese Linz bis hin zum ORF Musikprotokoll im Steirischen Herbst reichen. Die großen Dachprojekte werden von unseren drei Hauptsponsoren – der voestalpine, der Oberösterreichischen Versicherung und Raiffeisen Oberösterreich nicht nur durch Infrastruktur sondern auch mit Projektzuschüssen unterstützt. Eine fachübergreifende Gruppe aus Lehrenden und Studierenden der Anton Bruckner Privatuniversität hat gemeinsam mit dem oberösterreichischen Bildhauer Josef Baier ein eigenes Workshop-Programm für den Höhenrausch entwickelt:


ANDERE ENGEL

Engel sind uns von Kindheit an als „Schutzengel“ vertraut und lösen sich bei näherer Betrachtung doch in etwas Widersprüchliches und Fremdes auf. Engel werden in der Regel als ambivalente „Zwischenwesen“ gesehen, die keiner Welt wirklich angehören. Weder der Welt der Geister und Götter, noch der Welt der lebenden Menschen. Je nach Kulturkreis werden sie mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen. Sie sind freundlich und segenbringend, können aber, zum Beispiel als gefallene Engel, auch böse sein.

Die Ausstellung bietet deshalb verschiedene Zugänge und Sichtweisen an, die einander gegenüber stehen und sich nicht zu einem harmonischen Ganzen verbinden wollen: Alltagsengel, fremde Engel, biblische Engel, aber auch Doppelgänger, Schatten, Zwillinge und Spiegelbilder– die nur scheinbar mit dem Thema wenig zu tun haben. Die Engelsvorstellungen lassen sich nämlich auch auf unser Selbstverhältnis beziehen: auf unser eigenes Fremdes. Sie bilden einen abgespaltenen Teil unseres Selbst; vermutlich zuerst als innere Stimme, danach als Schatten und Spiegelbild; spätestens seit der Romantik als erschreckende Doppelgänger.

ILYA UND EMILIA KABAKOV /RU/US
How to Meet an Angel, 1995/2016

Das Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov erzählt in seinen Installationen Geschichten vom Streben nach Glück, von zeitweiligen Zweifeln und der Hoffnung, dass sich am Ende alles zum Guten fügt. How To Meet An Angel zeigt einen Menschen am Ende einer Leiter, die Arme nach oben hin geöffnet, in der Hoffnung, von einem Engel errettet zu werden.
Ilya Kabakov zählte in den 1980er Jahren zu den maßgeblichen Protagonisten der inoffiziellen Moskauer Kunstszene. Er gilt als Erfinder der totalen Installation.


ALLTAGSENGEL

Engel haben Konjunktur. Teilvergoldet, im rustikal-antiken Stil, sehr gut erhalten – in Holz, Stein oder Porzellan: Allein auf eBay finden sich tagesaktuell 1.686 Engel- und Putten-Angebote. Sie haben den Raum der Kirche längst verlassen und als Gartenfiguren, Kantensitzer, Wandgehänge oder Kerzenhalter unsere Alltagswelt erobert. Sie begegnen uns laufend – auf Postkartenständern, Gebäudefassaden und in Baumärkten. Sie „erscheinen“ in esoterischen Internetforen oder Engelzeitschriften als Trostspender für jede Lebenslage und jeden Tag: „Engel sind für alle da“, lautet das Credo.

MVD /AT

Eine Sammlung von Alltagsengeln findet sich zu Himmelsleitern angeordnet von den Ausstellungsgestaltern MVD. Die zum Himmel fliegenden Repliken versinnbildlichen die kulturelle Diversität der Engel als tägliche Begleiter.

AMMAR ABO BAKR /ET
Recycled Wings, 2016

Die Revolution in Ägypten 2011 veränderte den Lebenslauf von Ammar Abo Bakr. Der Lehrbeauftragte an der Kunstakademie in Luxor wurde zum beachteten Graffitikünstler. Seine Wandgemälde kritisieren Polizeigewalt. Zu Tode gekommene Revolutionäre malt er als Engel einem geläufigen Motiv im Islam. Der Höhenrausch zeigt eine vor Ort entstandene Arbeit Abo Bakrs, sowie ein Video mit Werken der Street-Art-Szene Ägyptens.

IGOR GRUBIĆ /HR
Angels with Dirty Faces, 2004-2006

Angels with Dirty Faces setzt einem historischen Moment ein Denkmal: Ausgangspunkt der großformatigen Fotografien auf der Fassade des Ursulinenhofs war ein Streik der Arbeiter eines Bergwerks im serbischen Bezirk Kolubara im Oktober 2000. Ihr Protest führte letztlich zum Sturz des Milosević-Regimes. Diese Situation erinnerte den Künstler Igor Grubić an Wim Wenders Film Himmel über Berlin und er porträtierte daraufhin die Bergarbeiter als herabgestiegene Engel, die ihre Flügel und Unsterblichkeit ablegten, um den Menschen zu helfen.

PETER WÜTHRICH /CH
The Angels of the World, seit 1999

Für den Schweizer Künstler Peter Wüthrich sind Bücher Freunde, über die wir mit den AutorInnen kommunizieren können. Das Objekt Buch ist ihm somit Mittel und Medium zugleich. So auch bei The Angels of the World. Auf Streifzügen durch die Metropolen dieser Welt verwandelt er Menschen für ein Foto in Engel. Transformierendes Element ist ein am Rücken befestigtes, aufgeschlagenes Buch.


BIBLISCHE ENGEL

Die biblische Beschreibung der Engel ist nicht einheitlich. Zumeist werden sie als Diener Gottes charakterisiert, als geschaffene, doch ewige Wesen. Mit den Menschen treten sie in Kontakt, um Botschaften ihres Herrn zu übermitteln (Angelos, griechisch: Bote). Ein Engel weist Abraham an, keine Menschen zu opfern; ein anderer stellt sich dem Propheten Bileam in den Weg. Engel machen Lot darauf aufmerksam, das untergehende Sodom und Gomorra zu verlassen. Der Engel Gabriel verkündet Maria ihre Schwangerschaft; im Traum wird Josef zur rettenden Flucht nach Ägypten aufgefordert. Die Bibel erzählt auch von der Rebellion mancher Engel gegen Gott und ihrem Sturz. Biblische Engel treten als Gefährten und Beschützer auf, sie fordern aber auch heraus, strafen und bewegen zur Umkehr. Sie vermitteln die Präsenz Gottes in der Welt, und sie tragen ihm unsere Anliegen vor.

Ursulinenkirche

Das vertraute und doch überraschende Thema der Engel wird ausführlich in der Ursulinenkirche behandelt, die ein wichtiger Teil des Höhenrausch 2016 ist.
Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert, in 36-jähriger Bauzeit (1736–1772) errichtet und ist der Dreifaltigkeit und allen Engeln geweiht – über 400 davon kann man in der Kirche entdecken. Auf dem barocken Hochaltar (Entwurf von Johann Matthias Krinner, Fertigstellung 1741, Altarblatt von Martino Altomonte) alleine finden sich über 100 Engeldarstellungen.
Der Höhenrausch-Rundweg führt auch über den Dachboden der Ursulinenkirche und endet im Kirchenraum.

ILYA & EMILIA KABAKOV /RU/US
The Fallen Angel, 1996

The Fallen Angel ist die zweite Arbeit von Ilya und Emilia Kabakov im Rahmen des Höhenrausch 2016. Die Installation des Künstlerpaares zeigt einen mit Polizeiband gesicherten Unglücks- oder Tatort. Dahinter leblos liegend: der titelgebende gefallene Engel.
Die Kabakovs, durch ihre Sozialisation und ihren künstlerischen Werdegang versiert im Umgang mit Utopien, wissen um die Wichtigkeit hochfliegender Träume. Wie The Fallen Angel beweist, sind sie sich aber darüber im Klaren, dass wer sich zu hoch hinaus wagt, auch tief fallen kann.


FREMDE ENGEL

Engel sind älter als die christliche Religion. Als geflügelte Wesen mit Vogelkopf erscheinen sie bereits auf altorientalischen Tempelfriesen, offenbar mit dem Auftrag, die heiligen Lebensbäume – wie im Buch Genesis – zu bewachen. Als griechisch-römische Siegesgöttinnen belohnen sie erst die Krieger, später auch die Märtyrer. In südostasiatischen Kulturen treten sie als schöne Frauen mit Flügeln auf; in Lateinamerika wurden die Engel als bewaffnete Truppen dargestellt. In der jüdischen Religion sind Engelsdarstellungen selten, ganz anders als im Islam, wo die Engel, etwa in der sufischen Mystik Suhrawardīs, eine bedeutende Rolle spielen; ihre Verwandtschaft mit den Vögeln wird häufig betont.

HERI DONO /ID
Flying Angels, 2006

Heri Dono zählt zu Indonesiens bekanntesten zeitgenössischen Künstlern. Charakteristikum seiner vielseitigen Arbeiten ist die Verbindung von Elementen der indonesischen Kultur und lokalen Kunstpraktiken mit westlicher Popkultur und spielerischer Inszenierung. Seine Flying Angels erscheinen als fremdartige Engelserscheinungen beiderlei Geschlechts mit mechanisch schlagenden Flügeln und Begleittönen. Für Dono ist „der Engel gleichzusetzen mit der Inspiration.
Niemand kann die Engel erreichen, sie sind das Symbol unserer Freiheit als menschliche Wesen auf dieser Erde. Sie können uns zu jeglichen, uns bislang noch unbekannten Phänomenen führen.“

HAUS-RUCKER-CO /AT
NIKE, 1977 / 2016

Architektengruppe Haus-Rucker-Co hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zwischen 1977 und 1979 schwebte die Nachbildung der antiken Nike von Samothrake auf dem Dach der Kunstuniversität Linz. Die über 14 Meter hohe Plastik aus Aluminium und Stahl erregte damals heftige Diskussionen. Trotz internationaler Proteste aus der Kunst- und Kulturszene musste die Siegesgöttin, die wie keine andere Arbeit der Ausstellung forum metall für den kulturellen Aufbruch der Stahlstadt steht, entfernt werden. Das ambitionierte Vorhaben des Gründungsdirektors des Deutschen Architekturmuseums Heinrich Klotz, die 1981 angekaufte Nike als weithin sichtbares Wahrzeichen für eine programmatische Verbindung von Kunst und Architektur am Mainufer erneut aufzustellen, scheiterte in Frankfurt am Unverständnis der Lokalpolitik.
Durch den renommierten Medienkunstpreis der Ars Electronica, die Goldene Nica, ist die griechische Siegesgöttin bis heute in Linz präsent geblieben. Beim Höhenrausch 2016 feiert das Vorbild vieler Engelsdarstellungen nun seine vorübergehende Heimkehr.

WAGNER MALTA TAVARES /BR
They, 2016

Der Dachboden als Speicher von Dokumenten, Fotos und altem Spielzeug weckt Erinnerungen und längst vergessene Träume – andere Wirklichkeiten – zum Leben erwacht. Basierend auf diesem Gedanken inszeniert Wagner Malta Tavares im Dachgestühl der Ursulinenkirche drei Superhelden (They), deren charakteristische, flatternde Umhänge sie als überirdische zwischen den Welten beheimatete, Geschöpfe ausweisen. Der brasilianische Künstler bezieht seine Einflüsse aus der Science-Fiction, Comics, Filmen sowie alten Epen und Mythen.

MARY SIBANDE /ZA
Foreign Angel, 2016

In ihren skulpturalen Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin mit der kolonialen Vergangenheit ihrer Heimat Südafrika und wirft Fragen der Identität und Darstellung auf. In Foreign Angel nimmt ihr Alter Ego in Form einer purpurfarbenen Figur, die wie ein Phönix aus der Asche aufsteigt, Gestalt an. Diese neue kraftvolle Person steht für Selbstbestimmung, Weiblichkeit und den Kreislauf des Lebens. Von der Decke herab formiert sich um sie eine Armee ungeflügelter, abstrakter Kreaturen. Diese stehen für Sibandes persönliche Mythologie und ihre Vorstellung von himmlischen Wesen.


MEDIALE ENGEL / DOPPELGÄNGER

Engel sind Boten; ihre Flügel tragen sie rasch zu EmpfängerInnen und AdressatInnen.Ihr Name – altgriechisch ángelos, hebräisch mal‘ach –bedeutet wörtlich: Überbringer, Abgesandter. Engel sind in dieser Hinsicht also Mittler und Medien zwischen Göttern und Menschen. Sie wirken aber nicht nur als Kuriere. Schon im Psalm 91,11 der Lutherbibel heißt es: „Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.“ Diese Schutzengel christlicher Tradition sind die Nachfahren antiker Begleitgötter, die uns nicht nur „behüten“, sondern auch inspirieren oder ermahnen. Sie fungieren als „himmlische Zwillinge“, die manchmal so aussehen wie wir und doch anders sind: Als „bessere Hälfte“ oder „innere Stimme“ zeigen sie uns, wie wir sein könnten. Als „Doppelgänger“ sind sie nicht nur Spiegelbilder oder Schatten, sondern auch Ratgeber und Kritiker.

CANDICE BREITZ /ZA/DE
Factum Kang, 2009

Das Interesse von Candice Breitz gilt den inszenierten Lebensentwürfen der Popkultur und Unterhaltungsindustrie, aber auch den Faktoren von Persönlichkeitsentwicklung und Prozessen der Identifikation im Familienverband. Die komplexen Fragen der Identitätsbildung und –darstellung werden, wie schon in ihren ganz frühen Fotoarbeiten, auch in Factum Kang thematisiert. Hier setzt sie den Fokus auf das Selbstbild eineiiger Zwillinge. Getrennt befragt und gefilmt, tritt in der späteren Montage ans Licht, wie abhängig Selbstwerdung und -behauptung von Umständen und Beziehungen sind.

ASTA GRÖTING /DE
Schatten, 2005

Der Schatten einer sich duckenden Gestalt irrt durch eine leere, weiße Welt. Die deutsche Künstlerin Asta Gröting verkörperte im Jahr 2005, im Kostüm des preußischen Königs Friedrich II., diese Gestalt, die sinnbildlich nur noch Schatten ihrer selbst ist. Das Nichtsichtbare sichtbar zu machen ist ein wiederkehrendes Thema in Grötings Videoarbeiten – wie etwa beim Langzeitprojekt The Inner Voice mit Bauchrednern aus aller Welt oder eben auch in ihrer hier gezeigten Arbeit Schatten schaffen.

CLEMENS KRAUS /AT/DE
Rauschen / Noise, 2016

Clemens Krauss versetzt uns in die Lage von Wesen, die die Welt von oben betrachten. Helikopter und Drohnen sind „andere Engel", die überwachen, schützen und kämpfen können. Krauss befreit den Blick und zeigt Körper als gesehene Dinge. Ihre Existenz verdanken sie der Farbe – und unserer Vorstellungskraft. Das Bild von Menschenmassen, hier in Form einer Warteschlange, nimmt auch Bezug auf die aktuellen politischen und sozialen Prozesse.

OSCAR MUÑOZ /CO
LÍNEA DEL DESTINO, 2006

(SCHICKSALSLINIE | LINE OF DESTINY)

Der kolumbianische Künstler Oscar Muñoz veranschaulicht im Video Línea del destino (Schicksalslinie) die Vergänglichkeit des Lebens. Wenn das Wasser zwischen seinen Fingern versickert, verschwindet damit auch das sich darin spiegelnde Antlitz des Künstlers. Vielschichtig thematisiert Muñoz zugleich Erinnerungsmedien wie Fotografie und Film, unser Verlangen nach dem Festhalten flüchtiger Augenblicke, aber auch den Mythos von Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebt.

KARL NEUBACHER /AT
Abbild – Spiegelbild, 1976

Der gebürtige Oberösterreicher Karl Neubacher war innovativer Werbegrafiker und wichtiger Vertreter der Grazer Avantgarde der 1970er Jahre. Als Medienkünstler war er seiner Zeit voraus. Mit Fotocollagen und Selbstinszenierungen in Filmen thematisierte er schon früh das medialisierte Ich. So auch bei Abbild – Spiegelbild, wo er sich dabei filmt, wie er nach und nach ein SW-Foto von sich zerschneidet und damit zunehmend sein (Video-)Abbild als Reflexion im Spiegel freilegt.

DANIEL ROZIN /US
Wooden Mirror, 2014

Der New Yorker Künstler Daniel Rozin lässt nicht-reflektierende Materialien zu Spiegeln werden. So auch bei seinem Wooden Mirror, einem Objekt aus 830 Holzplättchen. Präsenz und Gesten werden von einer Kamera erfasst und mittels Software an Motoren weitergegeben, welche die Holzplättchen bewegen und damit die „Spiegelung“ erzeugen. Ein virtuoses Spiel mit der Gegensätzlichkeit analoger und digitaler Darstellung – und unserer sachlich geeichten Sinneserfahrung.

MARTIN SCHOELLER /DE
Identical: Portraits of Twins, 20011-2012

Zwillinge sind dem Medium Fotografie (als Technik zur Herstellung mehr oder weniger identischer Abbilder) wesensverwandt. Die Innovation von Martin Schoellers Studie über Identität und Differenz besteht in der Entscheidung, die Geschwister einzeln zu porträtieren. Nebeneinander gestellt, wirken die Close-Ups wie Abzüge von demselben Negativ. Dem vergleichenden Blick aber zeigen sich die minimalen, individuellen Unterschiede.

EVA SCHLEGEL /AT
SPACE WITH MAN LEFT OUT – NO MAN’S SPACE, 2016
(NIEMANDSRAUM)

Für den Höhenrausch 2016 hat die in Wien lebende Künstlerin den voestalpine open space mit Hilfe von Stahl- und Spiegelkonstruktionen in ein begehbares Labyrinth verwandelt, das zu neuen Sichtweisen und (Selbst-)Betrachtungen einlädt.
Aus dem Modulsystem der Konstruktion des voestalpine open space entwickelt, eröffnen sich in beiden Spiegellabyrinthen unterschiedliche räumliche Perspektiven. 400 Quadratmeter Spiegelfläche auf 142 Spiegelelementen, unterschiedlich geneigt, bieten den BesucherInnen eine neue Raumerfahrung, ohne sich selbst zu begegnen.

MATHILDE TER HEIJNE /FR/NL/DE

In ihren Arbeiten reflektiert Mathilde ter Heijne die Rolle von Frauen in patriarchalen Gesellschaften. In F.F.A.L. ergänzt sie die Kunstgeschichte um sieben weibliche Protagonistinnen, deren Biographien auf Romanen bzw. historischer Überlieferung beruhen. So unterschiedlich ihre Identitäten auch sein mögen, alle Figuren ähneln der niederländischen Künstlerin bis ins Detail und sprechen auch mit ihrer Stimme. In Linz sind drei der Skulpturen ausgestellt: die tragische Figur der Clare Abshire aus dem Roman von Audrey Niffenegger The Time Traveler’s Wife (Die Frau des Zeitreisenden, 2004), die ehrgeizige Malerin Carla Vicenzi aus Savannah Smythes Cream of the Crop (Die Künstlerin, 2004) und Madonna aus Wei Huis Novelle Shanghai Baby (2001), eine ehemalige Prostituierte, die lange davon geträumt hatte, Künstlerin zu sein. Die Zitate wurden von der Künstlerin in der jeweiligen Originalsprache der Texte eingesprochen.

IRINA WERNIG /AT
BACK TO THE FUTURE, 2010–2011

Die argentinische Fotografin Irina Werning porträtiert Menschen auf ganz eigene Art. Einem alten Foto stellt sie eine aktualisierte Version gegenüber. Die Porträtierten schlüpfen dafür in die Rolle ihres früheren Ichs, exakt so, wie sie auf dem Original zu sehen sind: dieselbe Haltung, Frisur und Kleidung. In bestechender Detailtreue und mit berührender Deutlichkeit machen die Resultate das Fortschreiten des Lebens sichtbar.


ENGELAMT

Das Engelamt präsentiert die vielfältigen Aktivitäten der Engel. Der Begriff ist mehrdeutig: Er kann auf das Amt als Funktion und Auftrag bezogen werden, aber auch auf das Amt als Behörde und zuletzt auf das Engelamt, das im Advent zelebriert wird. Engel, so hat es der Philosoph Giorgio Agamben ausgedrückt, sind die „Beamten des Himmels“. Der Philosoph Dionysius Areopagita entwarf bereits im fünften Jahrhundert eine komplexe Hierarchie der Engel, die er mit dem Bild der Himmelsleiter assoziierte.
In dem mit Exponaten aus oberösterreichischen Sammlungen bestückten Engelamt erscheinen die Engel bei der Verwaltung und Verrichtung verschiedenster Tätigkeiten: Sie schützen und begleiten, tragen Häuser über das Meer, pflügen Äcker, keltern Wein oder kurbeln die kosmischen Sphären an. Sie inspirieren, kämpfen und musizieren, fliegen, trösten, verwalten und übermitteln Botschaften.

AK DOLVEN /NO/GB
Vertical on my Own, 2011

Im Winter steht die Sonne in der Arktis so tief, dass alles einen extrem langen Schatten wirft. In ihrer Videoarbeit löst AK Dolven nicht auf, von wem der Schatten stammt, der die gefrorene Schneelandschaft im Bild regelrecht in zwei Hälften teilt. Man kann nur beobachten, wie er sich stetig bewegt und verändert: eine Art Wechselspiel zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit.


ENGELGARTEN

330 Gemüsekisten, davon 107 bepflanzte, umgeben die BesucherInnen am Parkdeck. Hopfenpflanzen schlängeln sich empor. Saisonal bedingt werden während der Ausstellungszeit immer unterschiedliche Pflanzen ihre Blütenpracht zeigen.
In unserem zwischen Himmel und Erde angelegten botanischen Engelgarten versammeln sich Pflanzen, die den Engel, in unterschiedlichen Sprachen, in ihrem Namen tragen: Unterschiedliche
Züchtungen der Heilpflanze Engelwurz; das feine, doch voluminöse Engelhaar; der tief blau leuchtende Enzian Salbei - seine englische Bezeichnung „Blue Angel“, kann auch als Teepflanze und essbare Blütendekoration eingesetzt werden; Nemesias im englischen „White Angel“ und wird umgangssprachlich auch Elfenspiegel genannt; der betörend duftende weißblütige Purpur-Sonnenhut heißt auch „Fragrant Angel“, die Taglilie in ihrer botanischen Bezeichnung Hemerocallis „Siloam Angel Blush“; die wie ein Wattebausch anmutende Gefranzte Garten-Margerite wird auch als „Engelina“ bezeichnet und die zarte Buschmalve als Lavatera Olbia-Hybride „White Angel“.
Die Bespannung auf dem Parkdeck blendet die Stadt aus und leitet den Blick entlang des neu erschaffenen Horizonts hinauf in den Himmel und schafft so eine Bühne für die Engelspflanzen. Der weiß eingefärbte Boden erhellt den gesamten Platz und erinnert an die gleißende Strahlkraft des Himmelreichs.
Hinweis: Kein Engelgarten ohne Engelstrompete! Die Blütenform erinnert an das Instrument eines Engels. Die Pflanze bekommt ihren Ehrenplatz als kleine Insel am Weg Richtung Keine Sorgen Turm.

HÖHENRAUSCH FLYING FOX
Powered by Passage Linz

Eine Zipline über dem OK Platz ruft engelsgleiche Gefühle hervor. Von dem Dach des Passage aus schweben die BesucherInnen des Höhenrausch 2016 wie Zwischenwesen, jedenfalls zwischen Himmel und Erde, bis zu 20 Meter über dem OK Platz, und werden danach wieder aufs Dach zurückgezogen. Je zwei Personen gleiten langsam durch die Luft und passieren dabei Ilya und Emilia Kabakovs Installation How To Meet An Angel.
Ein himmlisches und zugleich ausgesprochen menschliches Vergnügen!

ENGELKINO
Thomas Macho, Jasmin Mersmann

Erscheinungen von Engeln sind selten. Nur im Kino treten die Engel so häufig auf, dass man glauben könnte, Engel sind alltägliche Gäste. Die Liste der Engelfilme ist lang: Engel und ihre gefallenen Geschwister bevölkern nahezu sämtliche Filmgenres – vom Horrorfilm bis zur Familienkomödie. Im Engelkino werden Filmausschnitte gezeigt, die an den Reichtum der geflügelten Gestalten auf der Leinwand erinnern.
Das Spektrum reicht von der Traumsequenz in Charlie Chaplins The Kid (1923) bis zu Wim
Wenders Himmel über Berlin (1987), und von Pier Pado Pasolinis Teorema (1968) bis zu zeitgenössischen Thrillern wie Constantine (2005) von Francis Lawrence.

MICHAEL KIENZER /AT
Fluide Verstrickung, 2016

Im Spiel mit Sehgewohnheiten und Erwartungshaltungen verändert der oberösterreichische Künstler Michael Kienzer unseren Blick auf Alltagsgegenstände. Durch scheinbar lapidare Eingriffe gibt er ihnen eine neue Bedeutung und setzt sie in ihrer neuen Umgebung in einen anderen Kontext. Fluide Verstrickung ist ein chaotisch erscheinendes Gewirr aus tausenden Laufmetern bunter, teils gefüllter Wasserschläuche.
Teile der Schläuche können neu verlegt und verstrickt werden und stellen so eine Art sich ständig verändernde, erweiterte Raumzeichnung dar.


MUSIKALISCHE ENGEL

KRIS MARTIN /BE
For Whom, 2012 / 2016

Der belgische Künstler Kris Martin beschäftigt sich mit Vergänglichkeit, Zeit und Unsterblichkeit. So auch bei For Whom ...: Mächtig schwingt die stählerne, 1951 in Bochum angefertigte Glocke über den Dächern der Stahlstadt hin und her. Allerdings stumm, da ihr ein entscheidendes Detail, der Klöppel, fehlt. Der Glockenklang wird somit vollends der Vorstellungskraft überlassen.

GEORG NUSSBAUMER /AT
Flügelengel, 2013/2016

Das Klavier wird im Deutschen auch „Flügel“ genannt. Diese Doppelbedeutung inspirierte den österreichischen Komponisten Georg Nussbaumer zu einer schwerelosen Betrachtung des Musikinstrumentes. Er lässt das Klavier mit den Flügeln schlagen. Einem schwerfälligen Engel gleich, hebt es sich von Hand gezogen in die Lüfte. Ein echter Flügelengel eben.

JOSEF BAIER /AT
Bogenharfe, 2016

Klangerlebnisse und Sinneseindrücke sind stets Teil des Schaffens von Josef Baier. Der Bildhauer versieht kinetische Skulpturen mit Elementen von Musikinstrumenten – und lädt zu ihrer Benutzung ein. So auch beim Höhenrausch 2016, wo Baier in Kooperation mit der Anton Bruckner Universität einen Klanggarten angelegt hat, bestehend aus einer Bogenharfe mit 16 Klaviersaiten sowie drei sphärischen Kuppeln im Stil von R. Buckminster Fuller und ausgestattet mit Klangplatten, Klaviersaiten und Orgelpfeifen.

MVD /AT
Jukebox, 2016

Engel sind ein klassisches Motiv der Popmusik, aber auch der Werbung. Man ruft sie zu Hilfe oder zieht sie zur Anhimmelung oder Verteufelung der oder des Liebsten heran. MVD Austria hat eine Jukebox mit Songs von Ella Fitzgerald bis INXS bestückt und sorgt für musikalisch beflügelnde Momente während des Ausstellungsbesuchs. Engel sind auch gute Boten und Träger in der Welt der Werbung und beflügeln Deos, Autos und Kaffee.

ORF MUSIKPROTOKOLL IM STEIRISCHEN HERBST /AT
Die Logok der Engel: Himmelsleiter

Sieben zeitgenössische KomponistInnen wurden eingeladen, kurze Vokalstücke für das Projekt Die Logik der Engel zu schreiben. Das Vokalensemble NOVA hat diese im ORF Studio eingesungen und mit Musik aus dem 13. und 14. Jahrhundert erweitert. Diese Tonaufnahmen bilden das Klangmaterial der Installation.
Eine Klangkapsel bewegt sich vertikal entlang des 30 Meter hohen Keine Sorgen Turm und macht die Musikaufnahmen von nah und fern bzw. von oben und unten hörbar – sie bilden sozusagen eine vokale Himmelsstiege. Die Klangkapsel wird zu einer Art technischem Pseudowesen, zu einem Klangboten.


HÖHENRAUSCH in den U-Hof Galerien

VEREINIGUNG KUNSTSCHAFFENDER OÖ
Geschöpfe der Nacht – Christoph Luckeneder & Johannes Angerbauer-Goldhoff / Eckart Sonnleitner installieren Licht-Interventionen.
In der Galerie strahlen fragile LichtKakteen. Im Gang steht der spirituelle Kosmos der Seelen dem wissenschaftlichen Kosmos der Physik gegenüber.
6. Juli – 21. August

DER OÖ KUNSTVEREIN
zeigt in der schaufenster | galerie direkt beim HÖHENRAUSCH-Aufstieg Judith Huemer mit ihrem aktuellen Werk andere Engel und die Arbeit Engelswerk von Johannes Steininger.
6. Juli – 29. August

die KUNSTSAMMLUNG
zeigt unter dem Titel Zum Beispiel: Engel Skulpturen von Michael Lauss, der speziell für die KUNSTSAMMLUNG ein hölzernes raumgreifendes Engelwesen konstruiert, dem er in einer Werkschau weitere ausgesuchte Objekte beistellt.
10. Juni – 24. Sept.

Im Herbst zeigt die OÖ FOTOGALERIE die Ergebnisse eines Wettbewerbs zum Thema fotografierte Unsichtbarkeiten.


HÖHENRAUSCH AUSSENSTELLE
POWERTOWER ENERGIE AG OO

30. Juni – 9. Sept. 2016

Die Energie AG ist auch in diesem Jahr Partner des HÖHENRAUSCH und präsentiert sieben international renommierte KünstlerInnen mit ihren unterschiedlichen Zugängen zum Thema Engel.

PETER HAUNSCHILD /AT, PETER HUEMER /AT, KRISTOF KINTERA /CZ, CHRISTINA LUCAS /ES, LEE LEE NAM /KR, KRISTIANE PETERSMANN /AT, PETER SOMMERAUER /AT

Die Einbindung der MitarbeiterInnen hat für die Energie AG einen besonderen Stellenwert: Ihre kreativen und witzigen „Engel-Vorstellungen“ werden auf Großleinwand gezeigt. Die Lehrwerkstätte bestückt das Dachplateau mit kleinen, vom Himmel gelandeten „Schutzengeln“.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 Uhr – 16.00 Uhr (an Werktagen)
Führungen nach Voranmeldung: 0732 784178-52555


ENGELSZUNGEN

Den unterschiedlichen Facetten der Anderen Engel geht die Veranstaltungsreihe Engelszungen im Herbst nach - musikalisch, literarisch, wissenschaftlich oder spirituell:

Do, 15. September, 18.00 Uhr, OK
Ausstellungseröffnung: Unsichtbares gesehen

Die Oberösterreichische Fotogalerie präsentiert ausgewählte Werke zum Thema „fotografierte Unsichtbarkeiten“.

20.00 Uhr, Ursulinenkirche
Konzert Die Logik der Engel: Stimmen

Anknüpfend an das „Logiksystem“ des vor 700 Jahren verstorbenen Mathematikers, Philosophen und Theologen Ramon Llull kombiniert das Vokalensemble NOVA, unter Colin Mason, zeitgenössische Vokalstücke mit Musik aus dem 13./14. Jahrhundert.

Do., 22. September 2016, 20.00 Uhr, OK Deck
Wie real sind Engel?

Der Kulturphilosoph Thomas Macho im Gespräch mit ExpertInnen auf dem Gebiet der Anderen Engel, u.a. mit der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff und dem Engelforscher Uwe Wolff.

Do., 29. September 2016, 20.00 Uhr, Moviemento
Lichtgestalten auf der Leinwand

Kristina Jaspers, Kuratorin der Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen in Berlin und Mitherausgeberin der Publikation „Flügelschlag: Engel im Film“, spricht mit Thomas Macho über Engel im Spielfilm.

Fr., 7. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Anton Bruckner Privatuniversität
musik&literaTOUR DER ENGEL

Ein abwechslungsreicher musikalischer und literarischer Parcours;
Kooperationspartner: Adalbert-Stifter-Institut und Anton Bruckner Privatuniversität


VERANSTALTUNGEN DER DIÖZESE

Di., 27. September, 19.30 Uhr, Ursulinenkirche
Die Sprache der Engel

Abwechslungsreiches mit dem Vokalquartett vocafonia und mit Texten von Stefan Schlager.

Fr., 14. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Ursulinenkirche
Himmlische Klänge und Stimmen

Begegnungen mit Engeln in der Bibel, in der Musik und in Chansons.


KINDERPROGRAMM

Jeder Sonntag ist ein Suuuper Sonntag!
Die ganze Familie verbringt einen spannenden und kreativen Sonntagnachmittag mit speziellem Programm!

Höhenrausch Bewegungszirkus: Das Ferienprogramm für Kindergruppen
Die Workshops für Kinder im Alter von 6-11 Jahren wurden von den Studierenden und Lehrenden in Kooperation mit dem Projektteam der Ausstellung entwickelt. Die Kinder werden angeregt, die Polarität Engel / Schattenwesen akustisch und darstellerisch auszudrücken. Gemeinsam mit jungen MusikerInnen und SchauspielerInnen erforschen die Kinder als junge Engel eigens für diesen Workshop konzipierte Stationen des Höhenrausch.

Die verantwortlichen Lehrenden sind Michaela Vaught (Musikpädagogin) und Margareta Pesendorfer (Professorin für Schauspiel).

Dauer: 11. Juli – 9. September 2016
Anmeldung: 0732.784178-52555 oder Enable JavaScript to view protected content.

Partner: Die Gesundheitsabteilung des Landes OÖ, Die Anton Bruckner Privatuniversität


HÖHENRAUSCH 2016

Ausstellungsdauer:21. Mai – 16. Oktober 2016
Eröffnung:Fr, 20. Mai, 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:täglich 10.00 – 20.30 Uhr
Info und Führungsanmeldung:www.hoehenrausch.at
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Tel: 0732.784178-0

Projektpartner:

Anton Bruckner Uni LogoORD Musikprotokoll LogoKatholische Kirche Logo
Gesundes OÖ

Wir danken unseren Wirtschaftspartnern für die jahrelange Unterstützung und die gute Zusammenarbeit:

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