CyberArts 10


Pressemitteilung vom:
2. September 2010

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OK | CYBERARTS 10
Prix Ars Electronica Exhibition

Tabakfabrik Linz

Presseinformation vom: 02.09.2010

Datum: 02.09.2010 - 11.09.2010

Die OK | CYBERARTS 2010 zeigt die besten und interessantesten Einreichungen des Prix Ars Electronica, des internationalen Wettbewerbs für Computerkunst und ist eine Leistungsschau der digitalen Kunst weltweit. Mehr als 3000 KünstlerInnen aus 70 Ländern haben heuer ihre Werke beim 24. Prix Ars Electronica eingereicht. Das OK zeigt die Preisträgerprojekte und Anerkennungen der Kategorien Interactiv Art, Digital Musics & Sound Art und Hybrid Art.

Das OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich produziert und präsentiert neue, aktuelle Strömungen und Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst. Die OK| CYBERARTS Prix Ars Electronica Ausstellung ist seit Jahren ein wichtiger Teil des ambitionierten Programms von wechselnden Themenausstellungen und Einzelpräsentationen. Das spannende an der Situation in diesem Jahr ist die Vorgabe von Peter Behrens mit dem einmaligen Gebäudekomplex der Tabakfabrik. Es zeigt sich, dass zeitgenössische Kunst nicht nur an Kunst-Orten präsentiert werden kann sondern auch in einen spannenden Dialog mit einer profilierten Architektur wie in der ATW treten kann.. Das OK als ein „Zentrum für die Gegenwartskunst“ verfügt über medientechnische Kompetenz, Erfahrung und – nach der Kulturhauptstadt – auch über großes Know how bei der Produktion von Kunstprojekten im Außenraum, was auch bei der Gestaltung der Ausstellung in diesem speziellen Ambiente zum Tragen kommt.

Gemeinsam mit dem Festival Ars Electronica und allen Partnern ist das OK in der ehemaligen Linzer Tabakfabrik zu Gast. Zwei Stockwerke des Magazingebäudes, insgesamt 2.700 Quadratmeter stehen für die OK Präsentation von 15 Installationen und 30 Doku-Stationen zur Verfügung.

Die OK Night am Sa, 4. September findet in bewährter Weise im OK statt.

Erdgeschoß

Jonathan SCHIPPER (US)

Measuring Angst

Honorary Mention Hybrid Art

Wir haben unseren Zugriff auf den einzelnen Augenblick des Lebens verloren und verbringen einen Großteil unserer Zeit mit Medien. Wir sind es gewohnt, ein Video anzuhalten und zu einem Bild, das uns gefällt, zu springen. Wir verfügen über die Mittel zurückzuspulen, um das Geschehene neu zu verstehen.
Schipper startet den Versuch, eine Skulptur zu schaffen, die auf ähnliche Weise Tod und Zeit überlisten kann, ist es doch nur im menschlichen Leben so ein großes Problem, die Zeit zurück zu drehen. Das physische Objekt, eine Flasche, die zerbricht, baut durch die langsame Bewegung eine dramatische Spannung bei den BetrachterInnen auf.

LAb[au] (BE)

Framework f5x5x5

Honorary Mention Interactive Art

In der Informatik bezeichnet der Begriff „framework“ das grundlegende Programmiergerüst, das den Datenfl uss und die Schnittstellen zwischen den einzelnen Programmteilen regelt. Dem ähnlich bildet das aus 375 festen und beweglichen Aluminiumrahmen bestehende Raster der Installation das Gerüst für eine interaktive und generative Skulptur. Infrarotsensoren erfassen die Anwesenheit und Bewegungsrichtung der BesucherInnen und übersetzen diese in Regeln für die Bewegung und Beleuchtung der Skulptur.

Realized with the financial support of: Commission Arts Numériques de la Communauté française de Belgique Arcadi

Hee-Seon KIM (KR)

HOME

Honorary Mention Interactive Art

Ein Blick auf die Fassade eines Hochhauses: Durch ein Teleskop kann das tägliche Leben in einigen Apartments verfolgt werden. Konzentriert sich der/die BetrachterIn auf eine Stelle, erscheint diese im Close-up und er nimmt Teil am Alltag der Protagonisten, beobachtet und belauscht sie. Das Bildmaterial stammt aus einer Datenbank, die mit über Massenmedien verbreiteten Artikeln, Privatgeschichten und Dokumentationen bestückt ist. HOME karikiert sozialen Voyeurismus und allumfassende Neugierde, bei der der tiefere Zusammenhang zwischen den bruchstückhaften Szenen allein im Auge des Betrachters liegt.

Programming: MaxMSP/Jitter; interface: Telescope with Arduino; project director: Hee-Seon Kim; assistant artist (programmer): Yunchul Kim; supported by Yeung-Nam University & Dae-gu Artfair

Julius STAHL (DE)

FLAECHEN [Aus der Reihe RAUMGEFLECHTE]

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art

Drahtflächen werden über Sinustöne angeregt und zur Resonanz gebracht. Über Schattenprojektionen wird das Geschehene in den umgebenden Raum erweitert. Die anregenden Töne bewegen sich in sehr tiefen Frequenzbereichen. Sie sind kaum hörbar, werden jedoch über Schwingungsbäuche und -knoten sichtbar, die intervallisch entlang der einzelnen Drähte verlaufen. Wie die Bewegungen wahrgenommen werden, wird dabei auch von der Perspektive beim Betrachten bestimmt.

Supported by: Denkmalschmiede Hoefgen | Studios International, Interdisziplinäres Zentrum für Kunst und Medientechnologie (Scholarship).

Stelarc (AU)

Ear on Arm

Golden Nica Hybrid Art

Stelarc erforscht seit rund 30 Jahren das Verhältnis Mensch-Maschine radikal experimentell. Das Projekt Ear on Arm schlägt eine anatomische Alternativarchitektur vor: ein zusätzliches Ohr dient als Internetorgan für den Körper. Mit dem reimplantierten und mit einem Sender verbundenen Mikrofon kann das Ohr über jeden WLAN-Hotspot ins Internet gehen: ein Ohr, das nicht nur hören, sondern auch senden kann. Nach Ansicht des Künstlers „eine Prothese, die nicht als Ausdruck eines Mangels, sondern als Symptom eines Überschusses zu sehen ist“. Stelarc verwandelt Technologie in etwas Reales, körperlich Spürbares, das zugleich abstößt und fesselt.

Courtesy: Scott Livesey Galleries

Stiegenhaus

Martin BEDARD (CA)

Champs de Fouilles (Excavations)

Award of Distinction Digital Musics & Sound Art

Champs des Fouilles („Ausgrabungen“) erforscht das Zusammenwirken von elektroakustischen Medien und „Klangkultur“, dem einzigartigen klanglichen Erbe einer Gemeinschaft oder Gegend.
Bédard schuf diese Komposition für ein Lautsprecherorchester anlässlich des 400jährigen Jubiläums von Quebec. „Field recordings“ (authentisches Klangmaterial) von Ausgrabungsstätten wurden elektronisch bearbeitet. Bédard überschreitet damit die Grenzen des rein musikalischen Werks und schafft ein soziales und gemeinschaftliches Projekt, das die Zuhörer einlädt, über kulturelle Identität und Zugehörigkeit zu reflektieren.

2. Stock

Félix Luque Sánchez (ES)

Chapter I: The Discovery

Honoration Mention Interactive Art

Die Installation thematisiert die Rolle der Technologie in unserem kollektiven Unbewussten, ihren Einfluß auf unsere Ängste und Wünsche. Sie spielt mit der weit verbreiteten Wahrnehmung von Technologie als Quelle zerstörerischer Umwälzungen und als einem unbekannten und unberechenbaren Akteur. Grundlegende philosophische Fragen über die Bedeutung technologischen Fortschritts werden hier weniger beantwortet als vielmehr durch die Verwendung von Bildern aus der Populärkultur der Science-Fiction neu formuliert.

Software and electronics: Félix Luque Sánchez; design of dodecahedron: Damien Gernay; 3D videos: Iñigo Bilbao Chapter I: The Discovery is a co-production by the Francophone Community of Belgium and LABoral Centro de Arte y Creación Industrial. With the collaboration of iMAL

ZIMOUN (CH)

216 prepared dc-motors / filler wire 1.0mm, 2009

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art

Der Autodidakt Zimoun beschäftigt sich mit der künstlerischen Erforschung einfacher, eleganter Systeme, um komplexe Muster in Klang und Bewegung zu generieren und genauer zu untersuchen. Das Entstehen und Auflösen dieser Muster sowie das ständige Wechselspiel zwischen dem „Künstlichen“ und dem „Organischen“ stehen im Zentrum seiner Betrachtung. In ihrer Konstruktion scheint diese Klangskulptur täuschend simpel, umgibt den Besucher aber mit komplexen Klängen und Bildern.

Thomas THWAITES (UK)

The Toaster Project

Honorary Mention Hybrid Art

Verwundert über den unglaublich niedrigen Ladenpreis von Toastern, versuchte Thwaites, selbst einen zu bauen – angefangen vom Ausgraben des Rohmaterials in aufgelassenen britischen Bergwerken über dessen Aufbereitung in den eigenen vier Wänden bis hin zur Fertigung des Endprodukts. Eine Ware die im Geschäft um ein paar Euro zu haben ist kostete den Künstler im Eigenbau ca. 1.500 Euro und neun Monate Zeit.
„In einer Zeit, in der der Nutzen der Industrie in einem nicht mehr länger trivialen Verhältnis zu den Umweltauswirkungen steht, scheinen Wegwerftoaster unvernünftig. Die Herkunft und das Schicksal der von uns gekauften Dinge sind einfach zu wichtig, als dass wir sie ignorieren könnten“, so Thomas Thwaites.

Thomas Thwaites, with help from Simon Greton (video, UK), A Young Kim (book design, Korea), Daniel Alexander (photography, UK), Jan Cilliers (mining advice, UK), Irene Gunston (smelting help, UK)

TheGreenEyl 2009 (Willy Sengewald (DE), Dominik Schumacher (DE), Gunnar Green (DE) Frédéric Eyl (FR))

Tischgeflüster — Whispering Table

Honorary Mention Interactive Art

Ein Set leeren Porzellangeschirrs von unterschiedlicher Form und Größe steht verstreut auf einem Tisch. Nähert man sich, bemerkt man, dass das Tafelgeschirr leise persönliche Geschichten über die Bedeutung von Nahrung und Essritualen erzählt. Es sind Anekdoten, die auf Interviews und Recherchen beruhen und von einem Erzähler aufbereitet wurden. Durch die Änderung des Tischarrangements können mehr und mehr Geschichten zutage befördert werden. So werden Ähnlichkeiten und Besonderheiten der verschiedenen Esszeremonien auf spielerische und unterhaltsame Weiseerkundet.

Dank an LeuchtenFactory.com

Allison KUDLA (US)

capacity for (urban eden, human error)

Honorary Mention Hybrid Art

Zwei scheinbar gegensätzliche Systeme – Natur und Technologie – stehen im Zentrum von Kudlas Installation. Ein maßgeschneiderter computergesteuerter Tisch dient als Drucker, der algorithmisch erzeugte Gel-Linien ausgedruckt, die an den Straßenraster eines Stadtplanes erinnern. In das transparente Nährmedium eingebrachte Samen und Moose beginnen zu keimen und zu wachsen, setzen mathematische Darstellungen von Stadt- und Zellwachstum um und verbinden so die Idee einer Stadt mit der eines wachsenden Organismus. Die Muster basieren auf dem Eden-Modell, das biologische Wachstumsprozesse erforscht.

Zach Lieberman (US), James Powderly (US), Tony Quan (US), Evan Roth (US), Chris Sugrue (US) and Theo Watson (UK)

The EyeWriter

Golden Nica Interactive Art

Der EyeWriter ist eine Tracking-Brille samt maßgeschneiderter Software, mit der Menschen die unter Lähmungserscheinungen infolge neuromuskulärer Erkrankungen leiden, mithilfe ihrer Augen zeichnen bzw. kreativ tätig sein können. Langfristiges Ziel der EyeWriter-Initiative ist es, das Projekt mit Ausstellungen, Workshops und Demos rund um die Welt zu verbreiten, in der Hoffnung, lokale Entwicklungen anzuregen und ein globales Netzwerk von Software-Entwicklern, Hardwarehackern, urbanen Projektionskünstlern und Patienten zu knüpfen, die sich mit vor Ort verfügbaren Materialien und Open-Source-Tools vernetzen und die Lebensqualität von schwer kranken oder verletzten Menschen verbessern.

Ryoichi KUROKAWA (JP)

rheo: 5 horizons

Golden Nica Digital Musics & Sound Art

Der Begriff „rheo“ bedeutet Fluss oder Strom; dieses Werk übersetzt räumliche und zeitliche Übergänge in audiovisuelle Bewegung. Es entsteht eine Art Landschaft „unter Beobachtung“, ein Raum, in dem Klangbewegung, Position und Beziehung zwischen dem Ich und dem Klang wieder neu entdeckt werden können. Kurokawa versteht es auf herausragende Art und Weise, die Sprache der elektroakustischen Musik mit der des Kunst-Videos zu verbinden: Dem Sound nähert er sich mit der Herangehensweise eines Architekten, bei der Gestaltung des Videos folgt er musikalischen Parametern.

Concept, direction, composition, programming by Ryoichi Kurokawa; produced by Cimatics; with the support of Canon Europe. www.cimatics.com; cpn.canon-europe.com

Daan VAN DEN BERG (NL) / Studio Daan

Merrick

Honorary Mention Hybrid Art

Merrick ist eine Antwort auf die „Hacking“-Serie von Ikea, die Konsumenten dazu einlädt, aus Ikea-Bauteilen neue Möbel zu kreieren: Van den Berg hackt den Ikea-Computerserver und infiziert die Dateien der Lampe LAMPAN mit einer digitalen Version des Elephantiasisvirus – einer von parasitischen Fadenwürmern ausgelösten Krankheit, die zu einer Wucherung der Haut und des darunter liegenden Gewebes führt. Da das Virus jedes Mal eine andere Deformation hervorruft, handelt es sich bei allen mittels 3D-Drucker materialisierten Lampen um Einzelstücke.

Paul VANOUSE (US)

Ocular Revision

Award of Distinction Hybrid Art

Paul Vanouse verwendet eine eigens entwickelte, runde Gelelektrophorese-Vorrichtung zur Visualisierung von DNABändern. Er verweist damit auf Praktiken wie die der „Gen-Kartierung“, die problematisch sind, weil Kartierungen immer Vereinfachungen, Abstraktionen, Instrumentalisierungen sind. Ocular Revision ist eine performative biotechnologische Kunstinstallation in Form eines wissenschaftlichen Live-Experiments. Im Kontext der Geschichte der Rassenpolitik erinnert Vanouse daran, dass Wissenschaft immer in herrschende kulturelle Wertsysteme eingebettet ist, und dass ihre Resultate dazu verwendet werden, bestehende Hierarchien zu erhalten. Sie können dahingehend manipuliert werden, neue Formen der Diskriminierung zu rechtfertigen.

Supported by: Renew Media (Formerly Rockefeller Foundation) Fellowship; University at Buffalo, Buffalo, NY, USA

Dokumentationen

Medialab-Prado (ES)

Interactivos?

Honorary Mention Intractive Art
4:3 (letterbox) PAL, Audio: stereo, 7:40 min

Boris PETROVSKY (DE)

You&Me-isms / Part I

Honorary Mention Intractive Art
1280 x 720, 13,5 fps, Audio:stereo, 04:42 min.

Matt JOHNSON (US/UK), Isabel LIZARDI (UK), Bibi NELSON (UK), Becky PILDITCH / Bare Conductive Ltd. (UK)

Bare Conductive

Honorary Mention Hybrid Art
1280x720, NTSC, audio:stereo, 03:50 min

Daniel SCHULZE / bitsbeauty / UdK Berlin (DE)

for those who see

Honorary Mention Hybrid Art
HD 1280 x 720, 24 fps, Audio: stereo, 02:56 min

UNITED VISUAL ARTISTS (UK)

Chorus

Award of Distinction Intractive Art
1 mal HD (1280x720) 30 fps und 4:3 PAL (mit Letterbox), Audio:stereo, 1:39 min

Julijonas URBONAS (LT)

Talking Doors

Award of Distinction Intractive Art
HD 1280 x 720, NTSC, Audio: stereo, 03:58 min

Chris O‘SHEA (UK)

Hand from Above

Honorary Mention Intractive Art
4:3 PAL, Audio: stereo, 01:45 min

Roman KIRSCHNER (AT/DE/BE)

Maelström

Honorary Mention Hybrid Art
640 x 360 NTSC (16:9), Audio:stereom, 05:01 min

Tao G. VRHOVEC SAMBOLEC (SL/NL)

Virtual Mirror – Rain

Honorary Mention Hybrid Art
HD 1280 x 720, 25 fps, Audio: stereo, 03:03 min

Lila CHITAYAT, Alon CHITAYAT, Tal CHALOSIN (IL)

TaxiLink

Honorary Mention Intractive Art
16:9 PAL, Audio: stereo, 03:06 min

Lucas BAMBOZZI (BR)

Mobile Crash

Honorary Mention Intractive Art
4:3 NTSC, Audio: stereo, 03:40 min

Julian OLIVER (NZ/DE), Danja VASILIEV (RU/DE)

Men In Grey

Award of Distinction Hybrid Art
848 x 480,16:9 PAL, Audio:stereo, 04:47 min

Fred ABELS, Mirjam LANGEMEIJER / Electric Cercus (NL)

Dirk, the homeless robot

Honorary Mention Hybrid Art
4:3 PAL, Audio: stereo, 04:23 min

Michelle TERAN (CA)

Buscando al Sr. Goodbar

Honorary Mention Intractive Art
16:9 PAL, Audio:stereo, 5:24 min

the Living (David BENJAMIN, Soo-In YANG) (US)

Living Light

Honorary Mention Intractive Art
4:3 NTSC, Audio: ohne, 03:49 min

Jenova CHEN / Thatgamecompany, LLC (US)

Flower

Honorary Mention Intractive Art
1280 X 720, NTSC, Audio:stereo, 05:21 min

Jitsuro MASE, Tom NAGAE / Directions Inc. (JP)

i3DG

Honorary Mention Intractive Art
720 x 480, NTSC 4:3, Audio:stereo, 02:33 min

Bruce GILCHRIST, Jo Joelson, Dugal McKinnon / London Fieldworks (UK)

Super Kingdom: Monarchy

Honorary Mention Hybrid Art
03:38 min

Sissel Tolaas (NO/IS)

FEAR 09/19

Honorary Mention Hybrid Art
PowerPoint, Video: 4:3 PAL, 05:52 min

André Décosterd , Michel Décosterd / Cod.Act (CH)

Cycloïd-E

Award of Distinction Digital Musics & Sound Art
PAL 16:9, Audio: stereo, 03:52 min

Martin LÜBCKE & Olle CORNÉER (SE)

Harvest

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
HD 1280 x 720, PAL, Audio: stereo, 11:45 min

Jörg PIRINGER (AT)

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz for iPhone

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
in HD, HDV und DV PAL vorhanden, Audio: stereo, 02:54 min

Louis-Philippe DEMERS (CA/SG), Phillip SCHULZE (DE), Armin PURKRABEK (AT/DE)

The Prayer Drums

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
1280 x 720 PAL, Audio:stereo, 02:50 min

Georg WECKWERTH (DE), Peter SZELY (AT)

TONSPUR für einen öffentlichen Raum

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
PAL 16:9, Audio: stereo, 04:31 min

Maja S. K. RATKJE, Torkil SANDSUND, Geir HJETLAND, Bjørn KOLBrEK, Wenche Wefring (NO)

Desibel

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
16:9 PAL, Audio:stereo, 03:15 min

Erich BERGER (AT/FI), Peter VOTAVA (AT/DE) / TERMINALBEACH

Heart Chamber Orchestra

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
1280 x 720 PAL, Audio:stereo, 09:43 min

Hiroaki UMEDA (JP)

Adapting for Distortion

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
CD, 02:20 min

Herman KOLGEN (CA)

INJECT

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
HD 1280 x 720, NTSC, Audio: stereo, 02:53 min

Hanna HARTMAN (SE/DE)

Glücklich auf dem Weg nach unten / Happy Going South

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
16:9 PAL, Audio:stereo, 07:09 min

Mark BAIN (US/NL)

BUG

Honorary Mention Digital Musics & Sound Art
Audio: stereo, 05 min

OK | NIGHT

Sa . 4. September 2010, OK Offenes Kulturhaus

18.30

Triennale Linz 1 .0 Kunst im Parkhaus

Eröffnung: Ella Raidel, Slam Video Maputo, 2010

Die Medienkünstlerin und Filmemacherin Ella Raidel setzt sich in ihrer Arbeit mit Fragestellungen der Wahrnehmung und den selbstreflexiven Strategien von Bildproduktionen auseinander. In ihren neuen Arbeiten wirft sie einen Blick hinter die Kulissen der Medienproduktionen und verweist damit auf deren Rahmenbedingungen.

Das Making-of von Musikvideos in Maputo/Mozambik zeigt die kulturelle Praxis von Afro-Pop an der Schnittstelle zu Gangstarap, Hiphop, Poetry Slam und traditioneller Musik und zeigt seine ökonomische und politische Dimension auf. Die Musikvideoproduktionen wirken als Adaption einer globalen Bildsprache im Spannungsfeld von Glamour und afrikanischer Realität. Unbefangen stellt Ella Raidel eine Nähe zu den ProtagonistInnen her, die sich ihrer Kamera gewahr sind, aber nicht für sie agieren. Die Blickrichtungen der dargestellten Personen verfehlen die Kamera und wirken ‚off‘, also außerhalb des Bildes. Szenerien, die fast beiläufig während der Videoproduktionen aufgenommen wurden, werden auf eine Ebene gestellt.
Ella Raidel, geboren 1970 in Gmunden, lebt und arbeitet in Linz und Berlin.

20.30

PROBLEMA – sometimes the worst enemy is our perception

Ein Film von Ralf Schmerberg, OK Dach / Sommerkino

2006 versammelten sich 112 Persönlichkeiten aus 56 Ländern in Berlin an einem weltweit wohl größten Runden Tisch, dem „Table of Free Voices“, um 100 bedeutende Fragen unserer globalen Welt zu beantworten. Dropping Knowledge, gemeinnützige Organisation und Initiator des Table of Free Voices, archivierte mit diesem Projekt 112 filmische Portraits mit 11.200 Antworten von bedeutenden Denkern unserer Zeit. Sieben preisgekrönte Kameramänner hielten zusätzlich das Geschehen fest.

Mit dem Film PROBLEMA öffnet der Regisseur Ralf Schmerberg das Archiv und verstrickt Antworten und Bilder zu einem großen Gedankenmarathon. Globale Fragen zu Wirtschaft, Politik, Ethik, Krieg, Umwelt und Kultur wurden ausgewählt. Bekannte Personen wie der Regisseur Wim Wenders, die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger oder der Fotograf Oliviero Toscani und viele andere geben ihre sehr persönlichen Antworten.
Ralf Schmerberg, geb. 1965 in Kontal (DE), lebt und arbeitet in Berlin.

22.00

Electronic Theatre OK Dach / Sommerkino

(bei Schlechtwetter um 22. 30 im Moviemento 1)

Open Air Kino auf dem Dach mit den prämierten Animationsfilmen und Visual Effects des Prix Ars Electronica auf Großleinwand.

23.00

Konzert- & Party Nacht

DJs Lena und IZC, OK Mediendeck

DJ Lena war Punkerin, Rockerin, Brit-Popperin. ein Chamäleon sozusagen. 1999 stolperte sie zufällig in eine Techno-Party, der Beginn ihrer Liebe zum „4 to the floor“. Mittlerweile legt Lena seit zwei Jahren auf. sie gehört zu den talentiertesten Newcomern heimischer DJs, was sie bereits im Wiener Flex und im Icke Micke bewies. (Sebastian Schlachter/La Boum deluxe)

IZC (Dubsquare/Sub.FM) ist seit Mitte der 90er-Jahre als DJ, Musiker und Veranstalter international tätig. Seine DJ/Live-Sets bewegen sich zwischen 2-Step/Dubstep und Techno, mit deutlichen Einflüsse von Dub, Jungle und nord/west-afrikanischer Musik.
Gemeinsam mit Boris Kopeinig betreibt IZC das Plattenlabel Dubsquare Records. Auf dem Londoner Radiosender Sub.FM hostet er wöchentlich die gleichnamige Radiosendung
dubsquare.net


Ausstellungsgestaltung:
Christoph Weidinger, ANY:TIME Architekten
Michael Weingärtner

Öffnungszeiten OK | CYBERARTS Tabakfabrik Linz:
2. – 6. September 2010: 10.00 – 21.00 Uhr,
7. – 9. September 2010: 16.00 – 22.00 Uhr,
Sa. 11. September: 10.00 – 18.00 Uhr

OK | CYBERARTS Parcours Führung:
3. – 6. September jeweils 11.00 Uhr und 15.30 Uhr
sowie nach Anmeldung: +43.732.784178-243

OK | CYBERARTS PRESSEFÜHRUNG:
3. – 5. September, jeweils 14.00 Uhr

Gleichzeitig zur OK | CYBERARTS 2010 zeigt das OK gemeinsam mit LENTOS und Landesgalerie bis 26. September die TRIENNALE Linz 1.0, eine Ausstellung österreichischer Gegenwartskunst.


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Alle Fotos (außer anders angegeben): Otto Saxinger.