Mark Dion


  • Mark Dion /US

29. Mai 2015 - 18. Okt 2015

Veranstalter

Pressemitteilung

Share

Eröffnung: Do., 28. Mai 2015, 18.00 Uhr

Der bekannte US-amerikanische Künstler Mark Dion ist seit mehr als zwanzig Jahren ein leidenschaftlicher Sammler und untersucht in seinen oft an naturkundliche Schauräume erinnernden Installationen das Spannungsfeld zwischen Natur, Mensch und Wissenschaft. Dion hinterfragt ironisch musealisierte wissenschaftliche Kategorisierungen, aber auch unsere Beziehung zur Natur mit den Mitteln der Kunst.

Eigens in der neu ausgestatteten Wunderkammer Oberösterreich präsentiert er eine außergewöhnliche Sammlung zu Allem, was fliegt: Neben einer begehbaren Voliere mit einer Bibliothek für die dort lebenden Vögel und einem fluoreszierenden Wandgemälde mit Bewohnern der Luftwelt versammelt er mehr als 350 Objekte aus oberösterreichischen Museen, privaten Sammlungen, Antiquariaten, Flohmarkten und Trödlerläden in originalen Wunderkammerschränken und erweitert den Bestand laufend mit einem BesucherInnen-Projekt.

Wunderkammer Oberösterreich

Etwa 350 Objekte aus den Beständen des OÖ Landesmuseum, Lentos, Nordico und aus diversen Privatsammlungen werden in den originalen Schränken der 1780 eingerichteten und heute noch bestehenden Wunderkammer des Stifts Kremsmünster zu einer Luftwelt vereint.

Bibliothek für die Vögel von Linz

In einer Vogelvoliere stellt Mark Dion nicht nur eine Bibliothek für Vögel zusammen, sondern thematisiert mit seiner begehbaren Installation auch das Verhältnis von Mensch und Tier. Die Vögel und die BesucherInnen sind aufgefordert, sich Wissen für die Herausforderungen ihrer gemeinsamen Lebensrealität anzugeignen.

Das Reich der Lüfte

Eine Ahnung von der Fülle und Vielfalt existierender (oder erdachter) „Flugkörper“ vermitteln die in Schwarzlicht getauchten Silhouetten, die sich schemenhaft vom dunklen Untergrund der Wände abheben.

Alles was fliegt

In dem von Mark Dion konzipierten Projekt Alles was fliegt werden private Leihgaben in speziellen Vitrinen präsentiert.

Fotos: Otto Saxinger